Welpen und Junghunde

Ziel unserer Welpen- und Junghundeerziehung ist es, Sie und Ihren Welpen bzw. Junghund fit für den Alltag zu machen.

Dazu gehört zum einen das Erlernen der gängigen Alltagssignale, zum anderen legen wir viel Wert auf die Schulung des Hundehalters sowohl hinsichtlich der Praxis, aber auch hinsichtlich der Theorie. In dem wir das nötige Hintergrundwissen vermitteln schaffen wir die Voraussetzung, dass der Hundebesitzer im Alltag situationsgerecht auf seinen Hund reagieren kann anstatt nur einen Trainingsplan abzuspulen.

Für genauso wichtig erachten wir den Sozialkontakt zu anderen Hunden, um den richtigen Umgang mit Artgenossen zu lernen.

Die Verhaltensberatung zeigt es uns immer wieder: wenn von Welpenbeinen an die Kleinsten fair und einfühlsam geschult werden, dann verringert sich das Risiko, später Verhaltensauffälligkeiten zu entwickeln. Bei DOG-InForm wird weder geruckt, noch der Hund „unterworfen“. Er bekommt Beistand, wenn er Schutz braucht. Die sichere Bindung ist die beste Erziehung!

Wir stehen den Besitzern von Anfang an zur Seite, um ihnen mit ihrem Hund einen richtig guten Start in das gemeinsame Leben zu geben.

Selbstverständlich ist auch dann ein Training sinnvoll, wenn der Hund schon älter ist. Das Alter ist kein Hindernisgrund. Angepasst an den Hund, seine Konzentrationsfähigkeit und individuellen Besonderheiten macht Lernen immer Spaß.

Bei der Basisausbildung findet wie bei der Verhaltensberatung beim ersten Treffen ein ausführliches Anamnesegespräch statt, in dem die wichtigsten theoretischen Grundlagen vermittelt und die gemeinsamen Ziele für das Training festgelegt werden.

Beim darauf folgenden Einzeltraining erlernen der Besitzer und sein Hund Schritt für Schritt die zuvor festgelegten Alltagssignale. Das Einzeltraining ermöglicht es, individuell auf den Menschen und seinen Hund einzugehen und ein gemeinsames Lerntempo zu finden.

Das Festigen der Kommandos unter steigender Ablenkung erfolgt dann je nach Ausbildungsstand des Hundes in unserem Gruppentraining.

Gegen Ende der Trainingseinheit besucht uns nach Absprache ein sozial sicherer, erwachsener Hund. Hierdurch lernt der Welpe den richtigen Umgang mit einem Artgenossen. Er lernt, dass nicht jeder Hund eine „Superparty“ bedeutet, denn erwachsene ausgeglichene Hunde suchen nicht jede sich bietende Gelegenheit zum endlosen Herumtoben. Die Menschen als Hundeeltern können beim erwachsenen Hund sehen, wie er den Welpen ermutigt, wenn er zu schüchtern ist und wie er ihn ausbremst, wenn er zu aufdringlich ist.

Selbstverständlich ist ein Sozialkontakt ausschließlicher im Einzeltraining nicht ausreichend für eine gute Sozialisierung! Möglichst regelmäßig in den Alltag eingeflochten sollte in kurzen Einheiten dem Welpen bzw. Junghund die Möglichkeit gegeben werden, wohl dosiert unterschiedliche Hunde verschiedener Altersstufen kennenzulernen. So gewinnt er zunehmend Sicherheit im sozialen Kontakt. Aber Achtung – die Betonung liegt hierbei auf guten Sozialkontakte! Es sollte lieber auf eine direkte Begegnung verzichtet werden, bevor der Welpe bzw. Junghund zu Schaden kommt, denn einen Welpenschutz gibt es nicht. Man kann eher von einer erhöhten Toleranz jungen Hunden gegenüber sprechen, was aber keine Narrenfreiheit für den Welpen bedeutet, noch bedeutet es, dass jeder Hund Welpen mag.

Es gibt zudem auch Hunde mit einem ausgeprägten Aggressionsverhalten gegenüber Artgenossen. Anstatt mit ihnen unliebsame Erfahrungen zu machen, sollte der eigene Hund an ihnen lernen, dass er nicht jeden fremden Hund begrüßen kann.

 

Warum wir keine offenen Welpenspielstunden anbieten
Wir halten Hundekontakt für überaus wichtig und befürworten die Mehrhundehaltung! Aber ein wildes, stundenlanges Herumtoben von Welpen unterschiedlichen Alters und Größe ohne Korrektur fördert kein gutes Sozialverhalten, sondern schadet eher!
Eine Hundemutter oder ein gut sozialisierter älterer Hund würde die jungen Hunde nie pausenlos spielen lassen, sondern recht schnell wieder für Ruhephasen sorgen. Diesen Part sollte der Mensch übernehmen. Er sollte auch bei einem Mobben eingreifen: Mobben schadet nicht nur dem Opfer, das dadurch Unsicherheiten bis hin zu einem Aggressionsverhalten gegenüber Artgenossen aufbauen kann, sondern auch dem Mobber. Denn wer niemals gelernt hat rücksichtsvoll zu spielen und auf die Befindlichkeiten und Signale anderer zu achten, wird dies auch im Alter nicht tun und gerät wesentlich schneller in konfliktgeladene, schwer zu hemmende Situationen.

Welpen werden normalerweise im Kontakt mit „familienfremden“ Hunden von ihrem hundlichen Familienverband nicht alleine gelassen. Auch diesen Job hat der Mensch zu übernehmen. Darum eine inständige Bitte: lassen Sie Ihren Hund im Sozialkontakt nicht alleine, wenn er bedrängt wird und sich nicht zu helfen weiß! Zeigen Sie ihm stattdessen, dass er sich auf Sie verlassen kann und es einen Ausweg aus unangenehmen Situationen gibt.

 

Welpen- bzw. Junghundekreis auf Anfrage
Wir praktizieren das vorgestellte Training mit Welpen und Junghunden im Einzeltraining mit erwachsenem Besuchshund erfolgreich seit 2002.

Auf Nachfrage und nach Finden eines gemeinsamen Termins mit den anderen „Welpeneltern“ bieten wir Ihnen gerne einen 30 minütigen Welpenkreis mit maximal 5 Welpen an. Dieser sollte jedoch als eine Ergänzung zu den oben beschriebenen alltäglichen Sozialkontakten sein und die Hunde im sozial freien Spiel schulen. Selbstverständlich wird im Welpenkreis nicht pausenlos gespielt, sondern die Spieleinheiten werden immer wieder durch Gerätetraining und Ruhephasen unterbrochen, in denen Ihnen Wissenswertes rund um Hunde und speziell Welpen und Junghunde vermittelt wird.

Im 45minütigen Junghundekreis mit maximal 6 Hunden finden sich vereinzelt auch erwachsene Hunde, für die aus verschiedenen Gründen unser reguläres einstündiges Gruppentraining noch zu anstrengende wäre. Der kontrollierte Kontakt zu Artgenossen und das Einüben von Signalen im Gruppengeschehen ist Ziel dieses Kreises.

 

 

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